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Kleinkind

Zahnpflegetips vom Kinderzahnarzt

Zahnpflege - ab wann geht es los?

Noch bevor die ersten Zähnchen durchbrechen, den Kieferkamm regelmäßig sanft mit einer weichen Kinderzahnbürste massieren. Die ersten Milchzähne brechen in der Regel im Alter von ca. 6 Monaten durch. Sobald das erste Zähnchen da ist, ist der Zeitpunkt für eine konsequente Zahn- und Mundhygiene gekommen. Das heißt konkret: Die Zähne sollten zweimal täglich geputzt werden. Hierzu sollte eine spezielle Baby-Zahnbürste sowie eine spezielle Baby-Zahncreme verwendet werden.  Die DGZ empfiehlt eine Kinderzahnpasta mit 500ppm Fluorid. Ein höherer Fluoridgehalt eignet sich erst für Kinder ab 6 Jahren.

Mein Kind zahnt - wie helfe ich zuhause?

Schnelle erste Hilfsmittel:
-Zahnmassage mit sauberem Finger oder Fingerling
-kalter Beißring
-Zahnungsgel

Darüber hinaus gehende Maßnahmen besprechen Sie gerne individuell in der Praxis 

Mobirise

Der richtige Schnuller - und wie lange?
Kieferangepasste Schnuller sind der Gaumenform des Kindes nachempfunden und somit empfehlenswert.
Lieber eine süße Mahlzeit, als mehrere über den Tag verteilt.
Klebrige Karamellbonbons, Bananen oder Honig sind besonders gefährdend, da der Zucker lange an den Zähnen anhaftet. Auch die Kombination aus Fruchtzucker und Fruchtsäure in Säften ist unvorteilhaft.
Darum nach dem Trinken mit Wasser nachspülen!
Keine süßen oder sauren Getränke über die Nuckelflasche geben. Diese sollte möglichst grundsätzlich vermieden werden.
„Zahnmännchen-Süßigkeiten“ sind unbedenklich und garantiert zahnfreundlich.

Richtig Zähneputzen - Die KAI Methode


© 2017 Deutscher Verlag für Gesundheit & Ernährung
Dieses Informationsangebot dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Zahnarzt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Babyzahnbürste


Welche Zahnbürste für mein Baby? Als erste Zahnbürste empfiehlt es sich, eine spezielle Baby-Zahnbürste zu verwenden, die eigens für die ersten Milchzähne und den kleinen Kindermund entwickelt worden ist.
Gut zu wissen:

Der erste Zahnarztbesuch sollte spätestens dann stattfinden, wenn alle Milchzähne durchgebrochen sind. Das ist in der Regel bis zum Alter von 2,5 Jahren der Fall.

Eine Zahnbürste fürs Baby erfüllt dabei in der Regel folgende Kriterien:

Kleiner Bürstenkopf
Weiche Borsten für eine schonende Reinigung
Rutschfester Griff, der auch für kleine Kinder leicht zu greifen und zu führen ist

Nicht zuletzt kann natürlich ein kindgerechtes, farbenfrohes „Design“ hilfreich sein, dem Baby das Zähneputzen ein wenig „schmackhafter“ zu machen.

Wichtig: Denken Sie daran, die Baby-Zahnbürste spätestens alle zwei Monate auszutauschen. Andernfalls kann eine gute Reinigungsleistung der Zahnbürste nicht mehr garantiert werden. Darüber hinaus sammeln sich auf spröden Borsten eher Bakterien an. Denken Sie also rechtzeitig an eine neue Babyzahnbürste. 

Babyzahncreme


Ab dem Alter von 6 Monaten wird empfohlen, die Zähne einmal täglich mit einer etwa erbsengroßen Menge Baby-Zahncreme zu putzen. Ab dem Alter von 2 Jahren sollte die Zahncreme dann zweimal täglich verwendet werden.

Welche Zahncreme für mein Baby? Hier stehen spezielle Baby-Zahncremes zur Verfügung. In der Regel enthält eine Baby-Zahnpasta Fluorid – empfohlen wird ein Gehalt von 500 ppm. Insbesondere, wenn Ihr Baby keine Fluoridtabletten bekommt, wird die Anwendung einer Baby-Zahnpasta mit Fluorid zum Schutz vor Karies empfohlen.

Gut zu wissen:

Eine Zahnpasta für Babys sollte möglichst wenig Schleifkörper enthalten, da der Zahnschmelz beim Baby noch sehr dünn ist
Ein kinderfreundlicher Geschmack macht das Zähneputzen beim Baby einfacher
Eine Baby-Zahncreme darf laut Gesetz keine potenziell schädlichen Stoffe enthalten, da die Zahnpasta häufig verschluckt wird.

Tipp: Drücken Sie die Zahnpasta ein wenig in die Borsten, bevor Sie Ihrem Baby die Zähne putzen. So kann es die Zahncreme nicht direkt ablecken.

Lassen Sie sich im Zweifel gerne von uns beraten


Alleine Zähneputzen - ab wann kann mein Kind das?
Als Anhaltspunkt: Erst mit Beherrschen der Schreibschrift ist Ihr Kind motorisch in der Lage,
sich die Zähne selbst zu putzen. Je nach Kind sollte dies individuell überprüft werden.

Zum ersten Mal zum Zahnarzt - ab wann Sie mit Ihrem Kind gehen sollten!
Ganz einfach: Erster Zahn - Erster Geburtstag - Erster Zahnarztbesuch.
Wir geben Ihnen dann viele nützliche Tipps zur Mundhygiene Ihres Kindes, beantworten Ihre Fragen zu den Themen Schnuller, Flasche, Anwendung, sowie Ernährung. Dabei gewöhnt sich Ihr Kind schon mal an die Atmosphäre in der Zahnarztpraxis.

Ein ausgeschlagener Zahn - Was tun


  •     Die Wurzeloberfläche darf nicht austrocknen.
  •     Die Wurzeloberfläche darf nicht berührt und sollte auch nicht desinfiziert werden.
  •     Den Zahn suchen und dann sofort in ein spezielles Nährmedium wie z.B. eine Zahnrettungsbox geben
  •     Steht dieses nicht zur Verfügung, Zahn in Milch aufbewahren.
  •     Ist der Zahn im Mund verdreht oder eingedrückt, bitte nicht berühren und sofort  die Zahnarztpraxis aufsuchen.

Prophylaxe für Kleinkinder
Damit es gar nicht erst zu Zahnerkrankungen kommt, erstellen wir zur Vorbeugung, je nach Alter und Kariesrisiko des Kindes, einen individuellen Prophylaxeplan. Neben der richtigen Zahnpflege und professionellen Zahnreingung (PZR) beinhaltet dieser auch jeweilig auf den Patienten abgestimmte Fluoridanwendungen und eventuelle Fissurenversiegelungen.
Von Anfang an die richtige Zahnpflege für Ihr Kind. Ob Kleinkind, Kind oder Jugendlicher - jedes Alter
braucht einen individuellen Prophylaxeplan mit umfangreicher Beratung.
Unser Ziel ist es, ihrem Kind in kindgerechter Atmosphäre ein Bewußtsein zu schaffen, wie es eine ideale Mundpflege entwickelt.
Für Kinder unter 6 Jahren gibt es eine Früherkennungs-Untersuchung. Hier werden eventuelle Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten festgestellt, sowie das Karies-Risikos eingeschätzt.
Sie erhalten Ernährungstipps, eine umfangreiche Mundhygiene-Beratung, eventuelle Empfehlungen zur Fissurenversiegelung und viele wichtige Fragen zum Thema Schnuller, Nuckelflasche oder die richtige Zahnbürste und Zahnpasta werden geklärt.

Der erste Zahnarztbesuch

Der Film zeigt wie man gerade die kleinen Besucher auf ihren ersten Zahnarztbesuch vorbereiten kann und was man beachten sollte.

Schulkinder

 Im Alter von ca. fünfeinhalb bis sechs Jahren ist es dann soweit: Die vorderen Schneidezähne fangen an zu wackeln und die ersten bleibenden Backenzähne brechen hinter den Milchbackenzähnen durch.

Da in den Vertiefungen der Backenzähne Essensreste besonders leicht hängen bleiben und dieser Bereich mit der Zahnbürste nur schwer gereinigt werden kann, steigt jetzt das Kariesrisiko. Darüber hinaus ist der Zahnschmelz der bleibenden Zähne noch sehr dünn. Eine gute Pflege der Kinderzähne ist daher besonders wichtig.  
Daher gilt: Die Zähne zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Kinderzahnpasta ab 6 Jahren (1.000 – 1.500 ppm Fluorid) putzen.

Darüber hinaus sollten Sie zweimal jährlich mit Ihrem Kind zur Kontrolle beim Zahnarzt gehen.

Extra-Tipp: Eine Fissurenversiegelung (Fissuren = Vertiefungen in den Backenzähnen) beim Zahnarzt kann in diesem Alter zusätzlich zum Schutz vor Karies beitragen. Lassen Sie sich dazu beraten. 

Mobirise
Mobirise

Kinderzähne versiegeln

Behandlung beim Zahnarzt für Kinder mit den ersten, bleibenden Backenzähnen.
Wird insbesondere bei erhöhtem Kariesrisiko durchgeführt.

Effekt: Glattere Kauflächen, die sich leichter putzen lassen; Essensreste bleiben nicht mehr so leicht hängen.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten an den ersten beiden großen Seitenzähnen

Zähneputzen bei Kindern ab dem 6. Geburtstag: Tipps und Infos

 Zähneputzen bei Kindern ab dem 6. Geburtstag: Tipps und Infos

Der ideale Zeitpunkt fürs Zähneputzen ist nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen
Achten Sie auf die richtige Zahnputztechnik nach der KAI-Methode. 
Verwenden Sie eine spezielle Kinderzahnbürste und eine Kinderzahnpasta – achten Sie dabei auf die Altersangabe auf der Packung.
Eine Zahnpasta für Kinder ab 6 Jahren (häufig als „Juniorzahnpasta“ bezeichnet) sollte einen Fluoridgehalt von 1.000 - 1.500 ppm aufweisen.
Achten Sie auf eine besonders gründliche Reinigung der Kauflächen der bleibenden Backenzähne (längs und quer putzen) – in ca. 80 Prozent der Fälle tritt Karies bei Kindern und Jugendlichen genau hier auf. 
Wackelzähne putzen: Am besten legen Sie oder Ihr Kind einen Finger hinter den Wackelzahn und auf der anderen Seite wird dann geputzt – so tut das Putzen der Wackelzähne nicht weh. 
Kinder ab 6 Jahren können zusätzlich ggf. einmal wöchentlich ein fluoridhaltige Gelee verwenden, um den Zahnschmelz zu härten.
Auch die ergänzende Verwendung von Zahnseide wird in diesem Alter bereits empfohlen.

Mobirise

Prophylaxe für Schulkinder


Bei Kindern ab 6 Jahren bis zur Volljährigkeit wird ein sogenannter Mundhygienestatus erhoben.

Mittels einer speziellen Anfärbetechnik - für den kleinen Patienten gibt es Erdbeerfarbe - machen wir die Zahnbeläge sichtbar und können so dem Kind zeigen, wo es besser putzen muss. Nach dem Anfärben werden die Beläge sorgfältig entfernt, die Zahnoberflächen poliert und sämtliche Zähne mit einem hochwirksamen Schutzlack behandelt. Zahnpflege einschließlich Putztechnik will richtig gelernt sein.
Ziel unserer Zahnputzschule ist es, Eltern und Kindern genau und richtig zu vermitteln, wie Zahnpflege durchzuführen ist.

Im Rahmen der Kinderprophylaxe empfiehlt es sich, schon bald nach dem Erscheinen der bleibenden Backenzähne, diese vorsorglich zu versiegeln. Fissuren sind Furchen und Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne. Je tiefer sie sind, desto schwieriger ist die Entfernung von Belägen. Die Borsten der Zahnbürste reichen nicht hinein. Nahrungsreste und bakterielle Beläge setzen sich dort fest und können zu Karies führen. Die Fissurenversiegelung ebnet die Kauflächen, erleichtert die Zahnpflege mit der Bürste und schützt somit die Zähne vor Karies.

Prophylaxe-Maßnahmen schützen Kinder und Erwachsene vor Karies und Parodontitis und sollten am besten halbjährig vorgenommen werden. Weisen Sie bei der Terminvereinbarung darauf hin,
dass Sie neben der Untersuchung auch Prophylaxe für Ihre Kinder wünschen, so kann beides an einem Termin stattfinden. Für Jugendliche bis 18 Jahre werden die meisten Prophylaxe-Maßnahmen von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sind darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen erforderlich (z.B. bei hoher Kariesanfälligkeit), beraten wir Sie gerne dazu.

Mobirise

Dr. Jürgen Splieth & Dr. Petra Splieth
Zahnärzte
Kirchenstraße 7 - 24211 Preetz
Telefon 04342 - 4255
E-Mail: dres.splieth@t-online.de

Inhalt und Gestaltung Dr. Jürgen Splieth